ooch, scheynen donk

Montag, Oktober 10, 2005

Wenigstens sieht sie wieder gesund aus

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Freitag, September 30, 2005

fritz's bitch itches

Heute steht in der Welt, im Feuilleton, dem einzigen Zeitungsteil den ich regelmäßig lese, eine sehr witzige Übersetzung des allseits bekannten Gedicht von Ernst Jandl, "Ottos Mops". Mir gefällt diese Neuauflage eigentlich sogar besser als das Original.

Brian Murdoch: "Fritz's bitch"

fritz's bitch itches
fritz: quit bitch quit
fritz's bitch quits it
fritz: nitwit

fritz picks chips
fritz picks dips
fritz listens
fritz: bitch bitch
fritz wishes

fritz's bitch twitches
fritz: sit bitch sit
fritz's bitch sits
fritz's bitch is sick
fritz: shitshitshit

Grandios! Das Gedicht entspringt einem Übersetzungswettbewerb der oben gelinkten Seite und ist ein Beweis, dass eine Übersetzung auch durchaus anders, originell und manchmal auch besser sein kann als das Original. Denn ein ganz eigener Aspekt wird beleuchtet, im Vergleich zum Original aber mit exakt den gleichen Mitteln. Wunderschön auf der einen Seite, krass und extrem auf der Anderen.

Mittwoch, September 28, 2005

Das Monster bei c&a

Hilfe! Beim Aufschlagen der Zeitung grinst mich dieses scheußliche Gesicht an!



Arg, mit was für Freaks wirbt c&a seit neustem? Ist das die aktuelle Werbekampagne, um die Mode hässlichen und entstellten Menschen schmackhaft zu machen? Nach dem Motto, dass die schicke Kleidung doch auch vom Gesicht ablenken kann?

Auf jeden Fall haben sie ihr Ziel verfehlt, denn ich habe nun Angst vor c&a, auch wenn ich dort, außer Unterhosen, wohl nie etwas einkaufen würde. Aber nun fürchte ich mich, wer weiß, was mich erwartet, wenn ich den Laden tatsächlich betrete. Verkäuferinnen mit einem Auge, riesigen Mündern oder zahlreich verstreuten Ohren über das ganze Gesicht? Die schlimmsten Kreaturen aus meinen Alpträumen?

Vielleicht doch nicht, denn bei näherem Hingucken entpuppt sich das Monster als ziemlich normale Frau:



Schade eigentlich, so eine Schockkampagne wäre doch eigentlich auch mal interessant gewesen. Der Knick in der Zeitung war also Schuld für diese Verzerrung, vielleicht hätte man, in Vorraussicht, die Anzeige in der Größe optimaler anpassen können. Denn so ist mein Bild endgültig zerstört, mich graust es vor c&a!

Dienstag, September 27, 2005

Ist der Fuß wirklich ab? Sneakenttäuschung und erster Podcast!

Wir waren eben im Kino, Sneak Preview in Frankfurt, und es lief "Pride & Prejudice".

Da fährt man in die Sneak, gibt vier Euro aus und erwartet sogar schon, dass einem der Film nicht gefällt, weil das Turnkino meistens wirklich sehr seltsame Filme zeigt, entweder sinnlose Komödien oder scheinbar langweilige Arthouse Produktionen. "Pride & Prejudice" war auf jeden Fall letzteres, und schon beim Titel wusste ich, dass ich mich die nächsten zwei Stunden langweilien werde.

Denn es kam wirklich alles zusammen was ich nicht sehen will in einem Film:
  • Perücken

  • Die Vergangenheit (vorallem Mittelalter, also dieses untechnisierte Landleben)

  • Einzige Handlung war Liebe und Heirat

  • und am allerschlimmsten: ständig kichernde, schreiende, pubertäre Mädchen


Scheußlich war das! Der Film war in der Handlung so dermaßen vorhersehbar, es war so klar, dass die Hauptdarstellerin (Keira Knightley, die wirklich hübsch aussieht aber irgendwie den Körpder einer 12-jährigen hat, "selbst ein Brett hat mehr Rundungen") den komischen Kerl bekommt, den sie schon ganz am Anfang so nett angeschaut hat. Nur es gab natürlich hin und her, erst liebt sie ihn nicht, dann liebt sie ihn doch und das gefällt den Frauen die den Film sehen, unvorhersehbare Gefühsausbrüche und unrationales Verhalten.

Kann ich nicht ausstehen.

Angesehen habe ich mir den Film aber trotzdem bis zum Ende, denn die Kamera war wirklich toll. In diesme Aspekt hat er sich gelohnt, ein sehr klarer Oscarkandididat in dieser Rubrik. Das war es aber auch, was mich nicht vor dem Ruasgehen gehindert hat.

Auf der Rückfahrt nach Hause hörten wir youFM, einen Sender des Hessischen Rundfunks, auf dem Nachts immer eine Talksendung läuft, bei dem man anrufen kann und die Moderatorin dann zutextet über bestimmte Themen, und ausgerechnet heute über das Thema Serien! Natürlich musste ich da anrufen, ich liebe Serien, aber es ging die ganze Zeit in der Sendung nur über Marienhof, OC, GZSZ, Sex and the City, den gazen Schmarn also. Da musste ich aufräumen, versprach dem Redakteur, dass ich "eine unglaublich tolle Meinung zum Thema Serien habe, die ich unbedingt mitteilen muss" und er schaltete mich mit einem Lachen direkt in die Sendung.

Wir konnten uns es natürlich nicht nehmen lassen, diesen unglaublichen Auftritt als mp3 festzuhalten, deswegen gibt es heute hier meinen ersten Podcast, d.h. eine mp3 Datei, in der ich rede. Den Technikquatsch mit irgendwelchen Feeds spare ich mir, habe eh keine Ahnung wie das funktioniert, und es hat ja sowiso kaum jemand einen iPod.

Leider beginnt die Aufnahme nicht ganz am Anfang des Gesprächs, aber ich bin gerade dabei zu erläutern, dass die Sendung OC nur Marienhof für Coole ist. Das Anhören lohnt sich schon allein deswegen, weil ich Witze aus Family Guy Episoden vorsinge, natürlich ist das nicht lustig wenn man die Folge nicht kennt, aber vielleicht überzeuge ich so den ein oder anderen, mal Family Guy zu schauen. Hier also der "Podcast" ;)

YouFM Nightline Paul01.mp3 - Thema: Serien [5,7 MB]

Am Besten ist das ironische "mhmm" der Moderatorin, nachdem ich den tollsten Gag vorgesungen habe. Sie hat sich sicherlich gedacht: was ist das für ein Idiot, son Scheiß, gar nicht lustig, hat mich dann aber trotzdem zum weitermachen aufgefordert, wahrscheinlich, weil Bloßstellung im Radio lustig ist für die Zuhörer.

Montag, September 26, 2005

Irgendwie habe ich was falsch gemacht...

Ich sitze immernoch hier, obwohl ich schon seit über einer Stunde im Bett sein wollte, lese Blogs und amüsiere mich mit dem leckeren Gerstensaft. Sprich Bier. Ich bin ehrlich gesagt ziemlich gut angetrunken, wirklich schlecht, schon fast Alkoholiker, denn um diese Zeit lohnt es sich eigentlich überhaupt nicht mehr.

Eigentlich, denn schlafen kann ich jetzt bestimmt noch besser. Gute Nacht allerseits!

Good old times

Konsolenspiele! Auch ein Artefakt aus meiner Kindheit, und in diesem Flash-Film wiedererweckt worden. Zu sehen ist zum Beispiel 'Donkey Kong Country 3' und 'Earthworm Jim'!

Witzig und sinnlos, genau das Richtige für 1:11 am! (via Atomaffe)

Sonntag, September 25, 2005

The Computer And I

Ein Englisch Essay mit dem Titel The Computer And I, was ich als Hausaufgabe für die Schule geschrieben habe. Ich finde es ganz amüsant, deswegen darf es natürlich in diesem Blog nicht fehlen. Es ist natürlich auf englisch geschrieben, allerdings bin ich kein native-speaker, also entschuldigt eventuelle Fehler.


The Computer And I,
an essay by Paul-Anton Gerlitz

Does a man still need a real relationship, with a real person? We live in times where a computer can predict a hurricane and the position of stars very accurate, very good and very reliable, so for what do we need a human for? You can always trust your computer in terms of weather, production of cars or calculating all prime numbers, and he’s always there for you, no matter what.

But in fact, who do you trust more, your computer or your wife, who you love and care about? I guess your wife, and that’s a problem, because humans may be wrong and may do it the wrong way. Also, you can’t trust your wife one hundred per cent, because you can’t look into her brains. So I really ask myself now: do you need persons when you have a state of the art, high end machine?

Let’s imagine a relationship with your computer, which works just as a real relationship in live. It starts when you stand up in the morning – who’s there for you to bring you the mail just in front of your face, opens it and throws it away with just a move of your finger, your wife or your computer? That’s not a tricky question, because you can rely on your wife not as much as on a computer. Your wife will be egoistic; she’ll open her mail first or even refuses to collect it for you because she’s too lazy. Something, a computer doesn’t know.

With a normal wife you’ll now go to work really pissed, you lost much time for actually picking up a newspaper (which a computer would fetch for you, your wife wont) and reading it (your computer is able to do that too, your wife will be like: hell no, read your shitty political news yourself, I prefer watching the shopping channel, and you‘ll be more pissed than the time your house was washed away by the Flood and you hadn’t finished your ark yet because your wife was to lazy to actually paint some blueprints.). When you finally arrive at work you can’t even cheat on your wife with the new sexy secretary of yours, because honey will be pretty angry! That’s a shame, because your computer would be ok with it when you use another one. He won’t notice it at all and I guess he’ll even be happy because you actually plug in some USB-stick afterwards which might be pleasant and erotic in circuit life.

Talking to your computer must be fun too! Because he has no opinion, you are always right, no matter what you say. Sometimes he’ll be like: error, but in most cases your point and arguments will beat him. Just some tricky clicking and everything’s ok again.
But with a wife, you have to work much harder if you made her angry. Some touches with your fingers won’t be enough, you have to buy flowers or new cloth – and even then she might go to bed without performing some hard work on your fire hose.

In general terms, bedtime will be much more fun with a computer than with a wife. Imagine you wake up from a nightmare and you want something to hold on to, which entertains, makes you laugh and distracts you with some naughty scenery? Your wife will be pissed again; she has to stand up early in the morning and won’t care because baby had just a stupid dream. And in the morning she’ll find you in the kitchen, still crying while eating your cornflakes, and that’s her fault!
Not with a computer: your computer would be there for you, you can always wake him up, at any time, and do weird stuff, whenever you want. He’s always there for you and he’ll never complain about it.

What a computer does is also much more predictable than the actions of a woman. When you click a link, your computer will lead you where you want to go. But when you ask your wife if she’ll gives you a ride to the next porn store, she’ll properly refuses to do that. You have to argue, why you want to go there and in the end you’ll sit again at the kitchen table, crying in disillusionment.

In the end, everything points to replacing your woman with a machine. Less work, more fun. But clearly you have some second thoughts. What’s about human emotion, warmth, and a bunch of opposites to your partner, which make your relationship more interesting? It’s all missing with a machine. Also, no one will do your cooking when you have an armless Desktop-PC. So it all highlights having a wife might be good, too. And instead of “An Error Has Occurred!” isn’t it nice to hear a good old “Fuck You?!”

Spiegel sieht auch Putschgefahr in Schröders Handeln

In einem krassen Artikel, der an der politischen Neutralität des Spiegels zweifeln lässt, trotzdem aber tatsächlich der Wahrheit entspricht, beschreib der Autor Schröders Versuche, an der Macht zu bleiben.

Es wird festgestellt, so wie ich es auch schon vor ein paar Tagen in meinem Blog tat, dass Schröder "den ersten Putsch der deutschen Nachkriegsgeschichte, einen Putsch gegen die Wirklichkeit" inszenierte. Auch deutet der Artikel klar heraus, dass es einen Unterschied zwischen der "Wirklichkeit und Schröders Vorstellung von der Wirklichkeit" gibt, also ganz genau der Eindruck, den ich auch schon seit Wochen vom Wahlkampf der SPD hatte: die Legt sich die Fakten so aus wie sie es will, zwar machen das alle Politiker gerne, die SPD jedoch mit einer so extremen Hartnäckigkeit, dass es am Ende für den Unwissenden so aussieht, als ob die SPD-Wirklichkeit die einzig wahre sei.

Mit einer "Zauberformel" wird die Rechnung beschreiben, wie man die SPD als stärkste Partei darstellen kann. Dazu gehört der Wahnsinn, die CDU und CSU zu trennen, was vom Spiegel als ein billiger Trick tituliert wird.

Er tritt auf als Mann mit Zukunft, als einer, der sich in die Verlängerung gerettet hat, und das lässt ihm die Chance auf eine nächste Runde. Im Fußball allerdings kommt die Verlängerung nach dem Unentschieden, und Schröder hatte verloren, holte fast 450.000 Stimmen weniger als die Union.

Aber man muss sich fragen, warum es überhaupt zu einer solchen Situation kommen kann. Schröder ist immernoch in den Köpfen der Kanzler, und in den Medien - zumindest im Internet - wird er auch dort noch so behandelt. An was liegt das? Ganz klar an Frau Merkel!

Auch hier muss ich Kritik üben, denn, ihre guten Konzepte in allen Ehren, menschlich kann sie nichts. Sie zieht sich zurück weil ihr jemand auf den Fuß tritt, anstatt zurückzuwettern und die Wahrheit ans Tageslicht zu befördern: Schröder ist nicht Kanzler! Das schafft sie aber nicht, sie ist zu still, zu introvertiert, scheint es, sich gegen diesen Demagogen durchzusetzen. Und somit hat die CDU ganz klar die falsche Wahl getroffen, schon wieder, wie einst mit Stoiber. Beide Kandidaten funktionierten nicht gegen den menschennahen Schröder, die CDU braucht einen Kandidaten, der weniger Politiker und mehr ein echter Mensch ist. Jemand, der reden kann.

Scheibar ist das aber in den Reihen der CDU schwer zu finden.

Ein weiteres Blog

Ich schreibe seit Neustem noch ein weiteres Blog, das die Aktivität der Kreativgruppe vjusic dokumentiert. Der Leser erfährt dort etwas über das Planen und Organisieren von verschiedenartigen Events, etwas mehr über Musik als hier und andere Themen, die besser zum Überthema 'Visuelles und Musik' passen.

Ein Blick lohnt sich!

Die Kindheit im Spaßpark verbracht

Ich habe vorhin festegestellt, dass viele meiner wirklich bedeutsamen, mich melancholisch stimmenden Kindheitserinnerungen daraus bestehen, wie ich in einem Freizeitpark in einer bestimmten Attraktion gefahren bin. Ziemlich verrückt ist das, da oft nur ein paar Töne irgendeines Liedes, oder eine gewisse Grundstimmung wieder in die damalige Situation versetzt. Solche detaillierten, mit Gefühlen belasteten Erinnerungen habe ich an die Schulzeit, oder an irgendwelche Freunde von damals nicht. Nur an Freizeitparks.

Aber an was mag das liegen. Habe ich meine gesammte Kindheit in Freizeitparks verbracht? Ich glaube nicht. Vielleicht waren diese Erlebnisse dort einfach so eindrücklich, sie unterschieden sich so sehr vom tristen Alltag, dass ich mich auch heute noch sehr lebhaft daran erinnern kann. Das kann aber auch nicht stimmen, da diese detaillierten Gedanken nur zu bestimmten, ausgewählten Attraktionen existieren, die mich auch früher schon faszinierten. An den Park an sich kann ich mich nur noch Bruchstückhaft erinnern, an die Attraktionen hingegen mit allen dazugehörigen Gefühlen, dem Gespürten und Gesehenen.

Zum einen wäre da eine Bahn über die Märchen der Gebrüder Grimm im Vergnügungspark Tivoli in Kopenhagen. Ausgelöst durch ein bestimmtes Lied (ich berichtete) kam diese Erinnerung wieder zu Tage: die warme, behütsame Atmosphäre in der Attraktion, die langsamen und relativ bequemen Gondeln, die eine Erholung darstellten nach anstrengendem Rumgerenne im Park, die schönen Hydraulikfiguren und vorallem die Musik. Da gab es zum Beispiel eine Nachtigal, unterstützt von klingenden Harfen, oder eine Schneekönigin, bei der immer ein Wind pfiff und man eine kristallerne Musik hören konnte. Oder eine seltsame Dorfszene mit Schweinen. Diese Bilder sind immernoch sehr eindrücklich in meinem Gedächtnis vorhanden und wecken sofort, bei der Reaktivierung durch bestimmte Musik, Gefühle.

Auch zu dieser Klasse von detailreichen Erinnerung gehört die Attraktion im Disneyland Paris, von der der Film 'Fluch der Karibik' ('Pirates of the Caribbean') inspiriert wurde. Das eine Lied, "Ho Ho Ho Ho" (Kenner der Attraktion werden wissen was ich meine - ich glaube aber auch, dass das Lied im Film auch vorkommt), weckt sehr melancholisches Empfinden, Bilder einer Piratenstadt tauchen auf und wieder erstreckt sich dieses behutsame und warme Gefühl in mir. Die dunkle Umgebung der Bahn ist sehr angenehm, ruig und vertraut, lagunenartige Felsen tauchen vor meinem inneren Auge auf. Dazu wieder die hydraulischen Puppen, ein scheinbar wiederkehrendes Motiv in meiner Erinnerung.

Vielleicht lösen diese mein Faible für diese Art der Freizeitparkattraktion aus. Ich weiß es nicht und kann es mir nicht erklären. Auf jeden Fall habe ich jetzt gerade ganz stark das Bedürfnis, diese beiden Plätze erneut zu besuchen. Leider ist die finanzielle Hürde zu groß, sonst würde ich es sofort in Angriff nehmen. Ein wundersamer Gedanke, zu wissen, dass die Kindheit noch nicht ganz aus meinem Kopf verschwunden ist.

Donnerstag, September 22, 2005

Schwebend im Meer aus Klicks und Cuts

Genug Hasstiraden über die Politik, zurück zu mehr gechillteren Tönen.

Ich schreibe Texte und höre das aktuelle Release auf autoplate, ein Netlabel, was teilweie sehr abgefahrene und teilweise wirklich extrem chillige Musik produziert. Diese EP gehört zur zweiten Kategorie, eignet sich also wunderbar als Hintergrundmusik nach stressigen Tagen oder zum entspannten Schreiben am Abend.

Sphärische Klänge, tropfende, blubbernde Geräusche ummanteln diese Tracks, langsam und unrythmisch wird man hineingezogen in ein Meer aus Klang. Am besten gefällt mir 'dripping lightly, diffuses...', die Harfentöne erinnern mich immer an vergangene Jahre, Fahrten in alten Gondeln einer Märchenbahn im Tivoli Vergnügungspark in Kopenhagen. Hydraulische Puppen bewegten sich da zu ähnlich glitzernden, kristallenen Klängen, ein blauer Schimmer liegt in der Luft, kühler Dampf steigt empor. Man fährt durch den Klang und vergisst die Welt um sich herum, man fällt hinein in ein weiches Tuch aus schallenden Tönen.

Abgefahren...

SPD hat zuviel Punsch getrunken

Hahaha, ich kann nicht mehr! Die SPD will tatsächlich durch eine Änderung der Gesetze eine Aufspaltung der CDU und CSU erwirken - da dies natürlich zwei Parteien sind und es deshalb unfair sei, dass sie als eine Partei gewertet werden. Außer Acht lassen sie natürlich (und verdrehen sich somit wiedereinmal die Realität, bis es ihnen passt), dass die CSU nur in Bayern und die CDU nur im Rest von Deutschland gewählt wird; somit streben sie eine Aufspaltung von Bayern und dem Rest Deutschlands an, und einen Regierungsputsch! Denn das Wahlergebnis ist nunmal eindeutlig gegen die SPD ausgefallen!

Das Erinnert an das Chaos der Weimarer Republik - aber nicht an das Deutschland, wie wir es kennen. Ich sehe es schon kommen: die SPD wird mit Traktoren, Mistgabeln und Fahnen bewaffnet an den Wahlurnen stehen und jede Wahl überprüfen und gegebenfalls den Wähler aufspießen, sollte er eine Partei wählen, die der SPD nicht passt. Man ist ja SPD, man kann die Realität ändern wie man will. Und der Demagoge Schröder steht mit einer Mütze und Bärtchen auf der Kanzel und lässt sich feiern, schafft alle andersgläubigen Medien ab und fängt einen Krieg mit Bayern an.

Kommt mir irgendwie bekannt vor. Hit...verdächtige Politik!